Hôtel des Invalides

Das Hôtel des Invalides war nach Versailles das ehrgeizigste Projekt Ludwig XIV und wurde für zurückgezogene Soldaten errichtet. Unter seinem Dach befinden sich heute nicht weniger als 4 Museen... und das Grab von Napoleon Bonaparte.

X
Book your stay
1 Erwachsener
0-11 Jahre
0-3 Jahre
Keine Kosten für Kinder unter 12 Jahren
Bitte kontaktieren Sie für Informationen die Rezeption
+33 (0)1 47 05 85 54 Kosten für einen lokalen Anuf
L'hotel des invalides accueille 4 musees à proximité de l'hotel d'Orsay paris

1670 befahl Ludwig XIV, der gleichzeitig entsetzt und unangenehm berührt war, so viele ehemalige Soldaten in den Straßen der Hauptstadt betteln zu sehen, die Errichtung des prachtvollen Hôtel des Invalides, das wie es der Name schon sagt, für die aufgrund ihres Alters oder ihrer Invalidität zurückgezogenen Soldaten bestimmt war. Es handelte sich nach Versailles um das ehrgeizigste Bauvorhaben seiner Regentschaft. Die Pläne wurden von dem Architekten Libéral Bruant entworfen, der auch den Place Vendôme oder das Hôtel de la Salpêtrière verwirklichte.  Jules-Hardouin Mansart, sein Schüler, nahm sich des Projekts an und wurde damit beauftragt, die Arbeiten fortzusetzen. Die Pensionäre führten hier ein sehr diszipliniertes Leben, das sich in der Architektur widerspiegelt - gleichermaßen streng wie grandios.

Die Geschichte des Hôtel des Invalides

1690 baten hier etwa 6000 Männer um Asyl, obwohl es nur für 1500 Pensionäre entworfen war. Monarchen in ganz Europa ließen sich davon inspirieren, um ihr eigenes Militärhospital zu bauen. Die königliche Kapelle in dem Gebäude wurde 1706 errichtet. Ihre gewagte Kuppel glitzert golden und erreicht ein Höhe von 107 Metern. Das große Fresko unter der Kuppel wurde von Charles de la Fosse gemalt und erst kürzlich restauriert. 1840 wurde die Asche von Napoleon I hierher gebracht und die Kapelle wurde zum herrschaftlichen Mausoleum. 1861 wurde das Porphyr-Grab des Kaisers, ein grandioses Werk des Italieners Visconti in der Grabkrypta im Zentrum der Kuppel errichtet.

Sammlungen und Erinnerungen aller Art

Mit seiner idealen Lage am Ufer der Seine, an der Brücke Alexandre III und am Grand Palais beherbergt das Hôtel des Invalides vier Museen. Das Militärmuseum, das 1905 gegründet wurde, ist eines der umfangreichsten Militärmuseen der Welt. Seine Sammlungen an Gemälden, Rüstungen, Waffen, Uniformen und Souvenirs jeder Art stammen aus allen Jahrhunderten, von der Antike bis zum Zweiten Weltkrieg. Unter anderem ist hier die Rüstung von Franz I und die Totenmaske von Napoleon ausgestellt. Das Musée des Plans et Reliefs beherbergt zahlreiche Modelle von Städten, Häfen und Festungen, die auf Befehl von Ludwig XIV angefertigt wurden. Das Musée de l’Ordre de la Libération ehrt diejenigen, die diese prestigeträchtige Auszeichnung während des Zweiten Weltkriegs erhielten. Der Orden wurde im November 1940 von General de Gaulle in London in's Leben gerufen. Die neuen Bereiche 1939-1945, die am 18. Juni 2000 eingeweiht wurden, zeichnen die großen Aktionen der Résistance, der Einheiten von France Libre und der Alliierten nach.

 

 

Die Tipps des Teams

Chez Françoise
„Fleisch oder Fisch? Auf jeden Fall Qualität. Chez Françoise bietet eine französische Feinschmecker-Küche. Das ist die Kantine der Politiker. Fragen Sie nach einem Tisch unter dem Glasdach."
Aérogare des Invalides - 75007 Paris
Täglich geöffnet. Frühstück und Abendessen.
Besuchen Sie die Website
Le Bon Marché
"DAS elegante Kaufhaus am Rive Gauche seit 1852. Sie finden hier eine Auswahl der exklusivsten und ausgesuchtesten Marken in den Abteilungen Beauty, Herren- und Damenmode. Die Schaufensterdekoration ist einen Umweg wert."
24 rue de Sèvres - 75007 Paris
Von Montag bis Samstag 10 - 20 Uhr. Donnerstag und Freitag bis 21 Uhr
Besuchen Sie die Website